Zieht sich dein Tier zurück, wirkt es verändert oder belastet dich sein Verhalten? Tierkommunikation kann helfen, Gefühle, Bedürfnisse und innere Zustände besser zu verstehen.
Als Tierkommunikatorin kann ich auch Aufenthaltsorte und Schmerzen des Tieres wahrnehmen und fassbar machen. Du kannst damit gezielt auf seine Bedürfnisse, Nöte und Wünsche eingehen.
Dieser Artikel ist für dich, wenn du dein Tier besser verstehen möchtest, bei Sorgen, Verhaltensänderungen oder in besonderen Lebensphasen.
Tiere sind für viele Menschen Familienmitglieder, treue Freunde und emotionale Stütze im Alltag. Der Assistenzhund ermöglicht z.B. blinden Menschen eine Teilnahme am täglichen Leben. Doch wie eng die Bindung auch ist, wäre es manchmal hilfreich, Tiere könnten uns sagen was sie denken und fühlen.
Tierkommunikation kann begreifbar machen was unsere Tiere bewegt, was sie fühlen und denken.
Tierkommunikation ist ein telepathischer Austausch zwischen Mensch und Tier, bei dem Gefühle, Bilder und innere Eindrücke wahrgenommen werden. Diese Kommunikation findet nicht über Sprache oder Körpersignale statt, sondern über ein stilles, intuitives Wissen und Verstehen.
Tiere wünschen sich wie wir tragende Beziehungen und möchten wahrgenommen werden - auch wenn dies nicht immer mit den Erwartungen und Wünschen des Menschen übereinstimmen.
Eine Tierkommunikation ist besonders hilfreich, wenn sich das Verhalten eines Tieres verändert, bei Sorgen um sein Wohlbefinden, bei gesundheitlichen Themen ergänzend zum Tierarzt:in oder in besonderen Lebensphasen wie Umzug, Abschied oder Trauer.
Brauche ich dafür mein Tier vor Ort? Nein: Für eine Tierkommunikation ist die körperliche Anwesenheit des Tieres nicht nötig. Die Verbindung zum Tier entsteht telepathisch und intuitiv mit Hilfe von Name, Foto und einer klaren Fragestellung.
Tierkommunikation ist keine moderne Erfindung. In vielen indigenen Kulturen war der Austausch mit Tieren und der Natur Teil des täglichen Lebens. Tiere galten als Lehrer, als Begleiter mit eigener Weisheit. Mit der zunehmenden Rationalisierung ist dieses Wissen in den Hintergrund getreten und erlebt seit einigen Jahren eine Rückbesinnung.
Dank der Arbeit von Pionierinnen wie z. B. Penelope Smith wurde Tierkommunikation im westlichen Raum wieder bekannt. Heute wird sie weltweit praktiziert – von Tierfreund:innen, Therapeut:innen sowie Tierärzt:innen, die offen für ganzheitliche Ansätze sind.
Verhaltensauffälligkeiten bei Tieren haben emotionale, energetische oder körperliche Ursachen. Mit Hilfe der Tierkommunikation kann man tieferliegende Bedürfnisse, Ängste, Traumas oder Missverständnisse erkennen, die sich in auffälligem Verhalten äussern – z. B. plötzlicher Rückzug, Unsauberkeit oder Aggressivität.
Tierkommunikation ersetzt keine tierärztliche Diagnose, kann jedoch unterstützend wirken. Tiere können zeigen, wo sie Schmerzen haben, wie es ihnen emotional geht oder was ihnen fehlt. Tierkommunikation ist eine wertvolle Ergänzung zur medizinischen Betreuung.
Ja, in vielen Fällen kann Tierkommunikation Hinweise zum Befinden oder Aufenthaltsraum eines vermissten Tieres geben. Sie ersetzt jedoch nicht die aktive Suche, sondern ergänzt sie.
Ob Umzug, die Geburt eines Babys, Tierheim-Vergangenheit oder der bevorstehende Abschied – Tiere erleben Veränderungen wie wir Menschen. Mit der Tierkommunikation können wir ihnen die Situationen besser verständlich machen und bei der Verarbeitung eine wertvolle Hilfe leisten.
Wenn Tiere erleben, dass sie gehört und geachtet werden, verändert sich etwas in der Beziehung zu ihren Menschen. Vertrauen kann wachsen, Missverständnisse können sich klären, und es entsteht oft ein neues Miteinander, geprägt von Respekt und echtem Austausch.
Frau Bollig wandte sich an mich, weil ihre Katze Flora zuhause gegenüber Menschen scheu und angriffig gegenüber ihrem Katzen-Bruder war. Flora hielt sich ausserdem vorwiegend draussen auf. Sie bat mich, mit Flora Kontakt aufzunehmen und ihr zu sagen, dass sie doch bitte zu Hause lieb zu ihrem Bruder Carlo sein soll da der doch umgänglich und so ein lieber sei.
In der Kommunikation teilte mir Flora mit, dass ihr Bruder Carlo sie dominieren will und nicht mag, dass sie Nähe zu Frau Bollig suchte. Draussen versuchte er auch sie zu verscheuchen. Sein Ziel war Frau Bolligs alleiniger Liebling und alleinige Katze im Haushalt zu sein.
Frau Bollig konnte dank der Kommunikation Floras Not erkennen. Sie hat ihr Schritt für Schritt zu Hause mehr Raum eingeräumt und sie zusätzlich mit Bachblüten für mehr Selbstvertrauen etc. unterstützt.
Die Kommunikation mit Kater Carlo hat ihm geholfen zu akzeptieren dass auch Flora hier zu Hause ist und ein Recht auf Zuwendung hat.
Dies war ein längerer Prozess, der aber dank Frau Bolligs Geduld zu einem harmonischeren Zusammenleben der beiden Katzen geführt hat.
Flora ist jetzt mehr zu Hause, lässt dort Carlo in Ruhe und er akzeptiert, dass auch Flora hier zu Hause ist und Rechte hat.
Theo, ein 14-jähriger Hund, zeigte seit Tagen ein beunruhigendes Verhalten. Er zog sich den ganzen Tag zum Schlafen zurück, frass nicht richtig und war nicht ansprechbar. Sogar auf seine täglichen Spaziergänge wollte er nicht mehr gehen. Frau Schudel befürchtete das Schlimmste.
Da sie seit langem für das kommende Wochenende einen zweitätigen Ausflug geplant hatte, bat sie mich mit Theo Kontakt aufzunehmen und ihn zu fragen ob sie ihn für zwei Tage in der Obhut ihrer Freundin und deren Hund lassen könne. In der Tierkommunikation fragte ich Theo, wie es ihm geht und wie er zu dem geplanten Wochenende steht. Seine Antwort war klar und erstaunlich:
„Geh du nur fort für zwei Tage. Ich mag die Betreuungsperson sehr und kann mich dann erst richtig entspannen.“
Dank dieser Information und auch dem Zureden der Freundin, dass sie gut zu Theo schauen werde machte sich Frau Schudel am Freitag auf in ihr geplantes Weekend. Bei ihrer Heimkehr traf sie einen völlig veränderten Theo an: er wirkte gelöst, lebendig und hatte seinen Appetit wiedergefunden.
Dieses Beispiel zeigt, wie Tierkommunikation rasch helfen kann, Sorgen zu klären und Entscheidungen mit einem guten Gefühl zu treffen – im Sinne des Tieres und des Menschen.
Hugo, ein hochbetagter Kater zeigte neben den Symptomen von Demenz, schlechtem Hör- und Sehvermögen auch einen Zustand von verloren sein und war aggressiv und harninkontinent. Die Besitzerin kontaktierte mich da sie sich hilflos fühlte.
Ich habe mit Hugo Kontakt aufgenommen und er zeigte mir, dass er viel Nähe zu seiner Familie und Liebe benötigt. Er fühlte sich oft einsam und alleine gelassen. Er war oft müde und hatte zeitweise auch Gelenkschmerzen. Er spürte Schmerzen am Rücken und in den Beinen.
Nach der Kommunikation und mit Schmerzmitteln ging es Hugo anhaltend besser, es gab mehr Nähe, er biselte nicht mehr auf die Treppe und ist insgesamt ausgeglichener geworden.
Hugo konnte noch drei Monate mit seiner Menschenfamilie leben und war dann bereit zu gehen.
Für mich ist es immer wieder bewegend wie leise und unspektakulär Tiere ihre Realität zeigen und auf meine Fragen reagieren. Sofort ist ihr unverkennbarer einzigartiger Charakter erkennbar. Viele Menschen konnten mit Hilfe der Tierkommunikation die Beziehung zu ihren Tieren neu erfahren, verbessern und zu einem neuen Miteinander finden. Das ist auch für mich sehr bereichernd.
Ich habe unzählige Katzen gesucht und auch gefunden. Am eindrücklichsten für mich ist immer wieder von neuem wie sie sich davon überzeugen lassen, doch kurz nach Hause zu gehen damit ihre Besitzer wissen, dass sie noch leben und wohlauf sind.
Kann Tierkommunikation meinem Tier wirklich helfen?
Ja, Tierkommunikation kann oft schnell und direkt helfen, indem sie Hinweise auf Gefühle, Bedürfnisse oder Belastungen des Tieres gibt.
Wo liegen die Grenzen von Tierkommunikation?
Tierkommunikation ist kein Wundermittel und ersetzt weder eine tierärztliche Behandlung noch eine fachkundige Verhaltensberatung. Sie kann jedoch eine wertvolle Ergänzung sein – besonders dann, wenn klassische Wege nicht weiterführen.
Ist Tierkommunikation nur Einbildung?
Skepsis ist nachvollziehbar, da Tierkommunikation wissenschaftlich nicht messbar ist. Viele Menschen berichten jedoch von berührenden und teils lebensverändernden Erfahrungen, die sie durch die Kommunikation mit ihrem Tier gemacht haben.
Was, wenn ich in der Tierkommunikation etwas empfange, das mir nicht gefällt?
Tierkommunikation ist ehrlich und stets wertschätzend. Tiere wünschen sich Beziehung zu ihren Menschen und sind eigenständige Wesen mit eigenen Bedürfnissen. Die meisten Tierhalter:innen empfinden die Antworten als klärend und entlastend – auch wenn sie zum Umdenken anregen.
Was kostet eine Tierkommunikation?
Eine Tierkommunikation kostet in der Regel zwischen 60 und 120 Franken. Die Kosten richten sich nach dem zeitlichen Aufwand.
Kann ich auch selbst mit meinem Tier kommunizieren?
Ja, Tierkommunikation ist lernbar. Mit einer fundierten Ausbildung und viel Übung kannst du lernen, selbst mit Tieren zu kommunizieren.
Was kann ich mein Tier in einer Tierkommunikation fragen?
Du kannst dein Tier zum Beispiel zu seinem Befinden, zu Veränderungen im Alltag, zu Ängsten, Schmerzen oder anstehenden Entscheidungen befragen. Ebenso kannst du ihm wichtige Dinge mitteilen – etwa, dass du es liebst, schätzt und es bei dir sicher ist. Eine offene und wertschätzende Haltung ist dabei entscheidend.
Tierkommunikation schafft Verständnis zwischen Mensch und Tier. Sie öffnet Raum für Achtsamkeit, Mitgefühl und neue Perspektiven im Umgang miteinander und zeigt uns, dass jedes Tier eine eigene Stimme und Charakter hat.
Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, kann berührende und überraschende Momente erleben. Tierkommunikation lädt uns ein in die Stille zu kommen und zuzuhören und zu unseren Tieren eine echte Beziehung aufzubauen.
Wenn du dein Tier auch besser verstehen möchtest, kann Tierkommunikation ein erster Schritt sein.
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